Am 13./14.11.2026 präsentieren wir 4 Bands an 2 Abenden.
Los gehts jeweils um 19:30 Uhr.
Herzlich willkommmen!
Veranstaltungsort: Kulturkeller Z87, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg
Die Global Blues Resistance aus Nürnberg, die das AiB 2026 eröffnen wird, leistet keineswegs Widerstand gegen den Blues. Ganz im Gegenteil. Die Band um Sängerin und Pianistin Julia „Jules“
Fischer hat sich voll und ganz dem Blues verschrieben und interpretiert Genre-Klassiker und eigene Songs mit individueller Handschrift. Gegründet wurde die Band eigentlich schon 2002, doch
dann verlor man sich etwas aus den Augen. Schließlich sind alle Musiker in renommierten Bands im Raum Nürnberg aktiv. Jetzt führte die vier die Leidenschaft für den Blues wieder zusammen. Neben
der Gitarre stehen Jules’ Keyboards – vor allem die groovende Orgel - im Zentrum der GBR-Fusion von Blues, Funk und Groove. Unterhaltsam und partytauglich, aber immer höchst virtuos. Bei
All is Blues 2026 feiern sie ihre Würzburg-Premiere.
Julia Fischer (Orgel, Keys, Gesang)
Peter Pelzner (Gitarre und Gesang)
Ferdinand Roscher (Kontrabass)
Simon Froschauer (Drums)
Künstler-Homepage: https://juliajulesfischer.de/the-global-blues-resistance/
Foto: Ludwig Olah
Der Mann mit der Büffelzahnkette um den Hals und den mit bunten Federn verzierten Zylinder auf dem Kopf ist eine Kultfigur in der deutschen und europäischen Bluesszene. Seine Bühnenshows, in
denen er seinen Voodoo Swamp Blues zelebriert, sind legendär und lassen Erinnerungen an den berühmten 2019 verstorbenen Voodoo-Blues-Zeremonienmeister Dr. John aus New Orleans wach werden. Doch
Dr. Will kommt nicht aus dem Mississippi-Delta, sondern aus den Münchner Isar-Auen. Erstmals wird er seinen fulminanten Isar-Swamp-Blues beim All is Blues-Festival auch in Würzburg auf die
Bühne bringen. Dabei unterstützen ihn die Wizards, eine ausgebuffte Band von drei Musikern aus der Münchner Szene. Die halten die Voodoo-Maschine schon seit 20 Jahren auf Hochtouren am Laufen und
der Doktor am Standschlagzeug und als kraftvoller Shouter beschreibt sich und sein Ensemble mit Recht als „Wahnsinn auf acht Beinen“. Und weiter attestiert der Doktor: „Die Welt braucht mehr
Voodoo, einfach mehr Magic, mehr Mardi-Gras-Party und jede Menge Spaß und Whiskey“. Wir sagen: „Come on and let the good times roll!“
Dr. Will (Vocals, Drums)
Sashmo Bibergeil (Guitar, Cigar Box Guitar, Vocals)
Juergen Reiter (Upright Bass)
Uli Kuempfel (Banjo, Mandolin, Guitar)
Künstler-Homepage: https://www.drwill.de
Foto: Katharina Lukas
Die See See Riders sind eine junge Band aus Bamberg, die in den letzten Jahren bereits zahlreiche Erfolge feiern konnte. 2024 gewannen sie mit ihrem String Band-Blues die German Blues
Challange und standen 2025 bei der International Blues Challenge in Memphis im Finale. Bei der European Blues Challenge 2025 kamen sie auf Platz drei. Sie haben inzwischen drei Longplayer
veröffentlicht und sind ein gern gesehener Gast bei vielen Festivals. In Würzburg waren sie bisher noch nicht zu erleben. Sie interpretieren Songs der 1920er und 1930er Jahre so, dass man meinen
könnte sie seien erst vor kurzem entstanden. Urbaner Blues aus den US-Südstaaten, Ragtime, Swing sind ihre musikalischen Markenzeichen, in die sich eigene Songs wie selbstverständlich einfügen.
Der Name ihrer aktuellen CD ist Programm: Have Fun with the See See Riders!“
SSR spielen zum ersten Mal in Würzburg.
Rebekka Wagner (Geige)
Armano Persau (Gitarre, Lead Vocals)
Stephan Goldbach (Kontrabass)
Benjamin Lojak (Resonatorgitare, Gesang)
Künstler-Homepage: https:// www.theseeseeriders.de
Foto: Ida Baumann
Al Jones und seine Band waren bereits in den 1980er und 90er Jahren mehrfach im legandären „Omnibus“ in Würzburg zu Gast. Al Jones zählte damals zu den ersten, die Live-Blues auf deutschen Bühnen
präsentierten. „Wir waren jährlich einmal im „Omnibus“ erinnert sich Jones. „Es war immer brechend voll und wir hatten dort viel Spaß. Wir spielten damals ja einen Stil, den es eigentlich gar
nicht gab“, blickt er zurück. Im April 2009 war Al Jones zu letzten Mal im „Bus“ zu Gast“. Umso mehr freut er sich auf den Auftritt in diesem Jahr beim All is Blues-Festival. Der 1951 geborene
deutsch-amerikanische Sänger und Gitarrist lernte den Blues als Autodidakt und gründete Ende der 1970er Jahre seine Blues Band und war damit wesentlich daran beteiligt, den Blues in Deutschland
populär zu machen. Al Jones ist dem klassischen Blues bis heute treu geblieben, seinen Stil hat er im Lauf der Jahre jedoch beständig weiterentwickelt. Nachzuhören ist dies auf seinem 2025
erschienenen letzten Album „Still in Charge“. Dort interpretiert er zum einen Lieblings-Songs großer Blueskünstler wie Albert King, Sonny Boy Williamson, B.B. King oder T-Bone Walker, aber auch
mehrere von ihm selbst komponierte neue Songs. Entstanden ist dabei ein Blues-Album voller Kraft und Energie, das zeigt, dass der Blues „still alive and well“ ist. Übrigens: Im nächsten Jahr
feiert die Al Jones Band ihr 50-jähriges Bestehen.
Al Jones (Gitarre, Gesang)
Christoph Böhm (Gitarre)
Tom Peschel (Bass)
Michael Alf (Piano)
Peter Oscar Kraus (Schlagzeug)
Künstler-Homepage: https://www.aljones.de
Foto: Lorenz Vincent Mair
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